Autopflege – So wird richtig poliert

Veröffentlicht am 20. Februar 2014 von Paul in Autopflege richtig  

Hier poliert ein Profi - Foto von: © Avantgarde - Fotolia.com

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Wer lange Freude an seinem Wagen haben möchte, sollte ihn gut pflegen. Eine Autopolitur gehört dazu und kann ganz einfach selbst durchgeführt werden. Vor allem nach der Winterphase lohnt sich eine Politur nach einer gründlichen Autowäsche.

Die Vorbereitung

Bevor es losgehen kann, sollten einige wichtige Vorbereitungen getroffen werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Wagenpolitur an einem schattigen Plätzchen durchzuführen, denn bei direkter Sonneneinstrahlung ist das Endergebnis tatsächlich schlechter.
Vom aktuellen Zustand der Autolackierung hängt ab, wie man am besten vorgehen sollte. Ist diese noch schön glänzend und weist keine milchigen Stellen auf, kann sofort mit der Politur begonnen werden. Gibt es jedoch ein paar Stellen, die nicht mehr ganz so schön aussehen, empfiehlt sich eine Reinigung mit einem speziellen Lackreiniger. Darin enthalten sind kleine, feine Schleifpartikel, welche die oberste Lackschicht abtragen. Diese Vorbereitung ist etwas anstrengend, jedoch unerlässlich, wenn ein gutes Politurergebnis erzielt werden soll. Mithilfe von Autopolierwatte wird der Lackreiniger in kreisenden Bewegungen auf den Lack aufgetragen. Der komplette Wagen muss auf diese Art und Weise behandelt werden. Kanten und gratartigen Karosserieteilen sollte man bei diesem Arbeitsschritt besondere Aufmerksamkeit schenken und den Druck beim Einreiben verringern. Wenn man hier nicht aufpasst, schleift man schnell bis auf die Grundlackierung herunter.
Bei der Wahl der richtigen Politur sollte vor allem darauf geachtet werden, dass diese auch für Gummi und Kunststoffe geeignet ist. Schließlich kommen auch solche Untergründe am Wagen vor. Einige herkömmliche Autopolituren hinterlassen unschöne Stellen auf diesen Untergründen.

Polieren, Polieren, Polieren

Die Politur wird auf den Polierballen gegeben und nun ebenfalls in kreisenden Bewegungen in den Lack eingearbeitet. Am besten fängt man damit auf dem Dach an und arbeitet sich nach unter vor. Wurde die Politur auf ein Karosserieteil aufgetragen, sollte dies gut trocknen. Anschließend wird mithilfe einen frischen Polierwatte mit ebenfalls kreisenden Bewegungen der Rest der Politur wieder vom Lack entfernt.
Der Lack ist nun geschützt und sieht wieder wunderbar frisch und glänzend aus.

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