Tipps: Weniger Sprit im Winter verbrauchen

Veröffentlicht am 2. Januar 2014 von Beate in Sprit sparen  

Sprit Sparen kann man immer - Foto von: © Gerhard Seybert - Fotolia.com

Sprit Sparen kann man immer - Foto von: © Gerhard Seybert - Fotolia.com

Die Tage sind die kürzesten des Jahres, die Temperaturen klettern kaum noch über den Gefrierpunkt hinaus und Schnee und Frost machen die Straßen zur Rutschpartie. Widrige Umstände machen es zwar schwerer im Winter Sprit zu sparen, unmöglich ist es allerdings keineswegs. Der größte Spritfresser in den Wintermonaten ist die beliebte Dachbox auf dem Wagen, doch auch eine unregelmäßige Kontrolle des Reifendrucks kann negative Auswirkungen auf den Verbrauch haben.

Spritfresser Dachbox und Sitzheizung

Soweit es irgendwie möglich ist, empfiehlt es sich das Gepäck immer im Kofferaum unterzubringen und die Dachbox nur in Ausnahmefällen zu montieren. Mit ihr auf dem Wagendach erhöht sich der Durchschnittsverbrauch um bis zu 2 Liter bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 km/h. Zu viel Gewicht im Kofferraum kann sich allerdings auch negativ auswirken, allerdings bei weitem nicht so stark wie die Nutzung der Dachbox.

So komfortabel ein Wintertrip mit Sitz- und Scheibenheizung oder sogar einem beheizbaren Lenkrad auch sein mag, ihre Benutzung schlägt mit einem Mehrverbrauch von bis zu einem Liter auf 100 km zu Buche. Das gleiche gilt bei konstanter Nutzung der Nebelschlussleuchte, diese sollte also auch nur bei Bedarf und nur solang wie unbedingt nötig benutzt werden.

Eine weitere beliebte Wintertaktik, die sowohl verschwenderisch als auch verboten ist, ist das Warmlaufenlassen des Motors während des Eiskratzens. 4 Minuten Motorleistung im Stand verbrauchen etwa 0,14 Liter und die Sinnhaftigkeit dieser Aktion ist auch anzuzweifeln, da der Motor in den meisten Fällen seine Betriebstemperatur in dieser kurzen Zeit ohnehin nicht erreichen kann.

Kühler-Innovation aus Stuttgart

Eine Stuttgarter Firma namens Behr hat ein System entwickelt dass das Kühlwasser langsamer abkühlen lässt (nach 12 Stunden gingen nur 12 Grad verloren und nach 60 Stunden war das Wasser immer noch 50 Grad warm) und diese Resthitze nutzt um den Motor, gerade im kalten Winter, schneller auf Betriebstemperatur zu bringen. Erste Tests zeigen eine CO2-Ersparnis von 2 Gramm pro Kilometer bei Fahrzeugen die mit dem neuen Kühler ausgestattet waren und auch der Benzinverbrauch konnte von 8,2 auf 8,0 Liter gesenkt und die optimale Betriebstemperatur wurde bereits nach 800 Metern erreicht. Die Firma Behr rechnet in etwa 4 Jahren mit einer Serienreife des Moduls und einem Preis von etwa 100 Euro nach heutigem Stand.

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