Wintertipps für Autofahrer

Veröffentlicht am 25. Dezember 2013 von Beate in Autopflege richtig  

Schlechte Bedingungen im Winter einkalkulieren - Foto von: © Petair - Fotolia.com

Schlechte Bedingungen im Winter einkalkulieren - Foto von: © Petair - Fotolia.com

Die Tage sind die kürzesten des Jahres, die Temperaturen klettern kaum noch über den Gefrierpunkt hinaus und Schnee und Frost machen die Straßen zur Rutschpartie. Gerade zu dieser Zeit des Jahres kann es gut tun, noch einmal an die seit Dezember 2010 herrschende Winterreifenpflicht erinnert zu werden: Wer mit Sommerreifen erwischt wird, zahlt im besten Fall 40 Euro, sollte man dem Fahrer jedoch eine Verkehrsbehinderung nachweisen können, sind es schnell 80 Euro. Es werden bei allen Kraftfahrzeugen nur „reine“ Winterreifen oder Ganzjahresreifen mit dem M+S-Symbol akzeptiert, egal ob Auto oder Motorrad.

Beladung

Neben der Bereifung empfiehlt es sich in den Wintermonaten auch auf die korrekte Beladung des Fahrzeuges zu achten: So sollten beispielsweise Skier oder Skischuhe keinesfalls im Kofferraum transportiert werden – das Verletzungsrisiko bei Vollbremsungen oder Unfällen ist enorm. Der Transport in einer Dachbox ist hier um einiges sicherer, diese sollte jedoch nur verbaut werden, wenn sie wirklich benutzt wird, denn eine leere Box herumzufahren kann den Benzinverbrauch um mehrere Liter in die Höhe treiben.

Schneeketten

Neben den obligatorischen Winterreifen empfiehlt sich, besonders auf Fahrten in alpinem Gelände, das Mitführen von Schneeketten. Gerade auf Gebirgsstrecken kann das Anlegen derselbigen verpflichtend sein, und ein Versäumnis wird mit mindestens 35 Euro bestraft, kann aber bei Gefährdung anderer bis zu 5000 Euro kosten. Im Bedarfsfall können Schneeketten auch bei den Verkehrsclubs ausgeliehen werden, müssen allerdings, falls sie verwendet wurden, komplett bezahlt werden.

Wintertipps

Die saisongerechte Ausrüstung des Fahrzeuges ist jedoch nur einer der Aspekte, die dringend beachtet werden sollten – die Liste lässt sich beliebig fortführen. So gilt zum Beispiel beim Scheibenkratzen und Schnee entfernen besondere Sorgfalt, denn eine nicht vollständig gesäuberte Scheibe ist nicht nur eine Gefahr, sondern kann im Ernstfall auch ein Bußgeld nach sich ziehen. Ähnlich ist es mit Schäden oder Unfällen die durch vom Auto fallende Schnee- oder Eisbrocken verursacht werden. Sollte es nachgewiesen werden, dass der Auto nicht ordnungsgemäß von Schnee und Eis befreit wurde, kommt keine Versicherung für den Schaden auf.

Nebelscheinwerfer

Auch der Einsatz der Nebelscheinwerfer ist mit Vorsicht zu genießen. Sie dürfen zwar verwendet werden, wenn dank Schnee und Nebel die Sichtweiten unter 50 Meter sinken, allerdings ist dann auch eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h einzuhalten und die Leuchten müssen sofort wieder abgeschalten werden sobald die Sicht besser wird.

Autobatterie prüfen

Besonders die Autobatterie sollte im Winter regelmäßig überprüft werden, nagen doch regelmäßiger, gleichzeitiger Einsatz von beispielsweise Sitzheizung und Scheinwerfern in Verbindung mit den eisigen Temperaturen, stark an ihrer Leistung.

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